Die 16 häufigsten Website Fehler

Ein kleiner Hinweis: Meine Texte können Werbe-Links zu Produkten (erkennst Du am * hinter dem Link) enthalten, die ich nutze und liebe. Ich werde nicht dafür bezahlt, sie einzubinden. Es handelt sich bloß um eine ehrliche Empfehlung.

Hältst du deinen Webauftritt für perfekt? Wahrscheinlich nicht. Aber die gute Nachricht: Ich zeige dir die 16 häufigsten Website Fehler und wie du sie schnell und einfach verbessern kannst.

Website Fehler kennt jeder

„Nobody’s perfect“ – selten war dieser ziemlich platte Spruch zutreffender, als bei der Erstellung deiner Website.

Eins vorweg: Deine Website wird nie perfekt sein, da kannst du noch so viel lesen, verbessern, anpassen und wieder verändern. Das liegt an vielen Dingen, unter anderem

  • eine Website ist niemals fertig, sondern passt sich ständig an.
  • durch Updates funktionieren plötzlich deine Einstellungen nicht mehr.
  • dein Angebot passt nicht mehr zu dir und du überarbeitest es.
  • du gibst die Pflege deiner Website in professionelle Hände und ein unabhängiger Blick zeigt dir neue Möglichkeiten auf.

Trotzdem gibt es einige Website Fehler, die mir immer wieder begegnen und die leicht zu beheben sind. Auch wenn du Anfänger bist und gar keine Programmierkenntnisse besitzt.

16 Website Fehler und ihre Lösungen

Meine Liste ist mit Sicherheit nicht vollständig. Aber zumindest ein Anfang:

 

1. Du hast keine Meta Description gewählt.

Meta Descriptions sind die kleinen Text Snippets, die in den Google Suchergebnissen unterhalb deines Titels angezeigt werden. Auch wenn die nicht im direkten Zusammenhang mit deinem Ranking, also der Platzierung deiner Inhalte in ebendiesen Ergebnissen steht, solltest du sie selbst wählen. Damit zeigst du deiner potenziellen Kundschaft, was sie erwartet. Formulierst du sie nicht selbst, zieht sich der Google Crawler einen Satz aus deinem Text. Der beschreibt aber nicht unbedingt den Mehrwert, den du deiner Leserschaft präsentieren willst.

Die Lösung:

Schreibe zu allen Unterseiten und allen Blogbeiträgen kurze und knackige Meta Beschreibungen. Das kannst du mithilfe der Plugins YOAST SEO oder All in One SEO ganz easy umsetzen.

2. Du verwendest keine internen Links.

Interne Verlinkungen zu weiteren Inhalten auf deiner Webseite haben zwei enorme Vorteile:

a) Du zeigst deiner potenziellen Kundschaft, dass sie auf anderen Unterseiten noch weitere, relevante Infos finden.

b) Du zeigst Google, dass du ein Experte auf deinem Gebiet bist und das Thema aus allen möglichen Blickrichtungen präsentierst.

Damit verbesserst du auch automatisch deine Chancen auf eine gute Google Platzierung in den Suchergebnissen.

Die Lösung:

Prüfe deinen Content und verlinke passende Inhalt miteinander.

3. Deine Texte sind nicht klar strukturiert.

Nichts ist nerviger als lange Textwüsten auf Websites. Dieser Website Fehler kostet dich wertvolle Besucher*innen, denn niemand will sich durch Content lesen, der nicht gut strukturiert ist. Nach einem kurzen Blick ist dein potenzielle*r Kund*in wieder weg, egal wie gut deine Lösung ist.

Die Lösung:

Schaffe einen sichtbaren Aufbau. Verwende dazu Absätze und Zwischenüberschriften und lockere längere Beiträge mit Bildern und Grafiken auf.

4. Keine mobile Anpassung.

Ja, ich verstehe das: Die mobile Anpassung deiner Website nervt unheimlich. Auf deinem großen Monitor sieht es umwerfend auf, auf deinem Smartphone eben nicht.

Aber die Realität ist: Die meisten Zugriffen passieren mittlerweile vom Smartphone aus. Eine mobile Optimierung ist daher Pflicht. Sowohl, um deine Besucher*innen zu halten, als auch in den Google Suchergebnissen zu erscheinen.

Die Lösung:

Verwende entweder ein Theme, mit dem du die mobile Optimierung leicht vornehmen kannst. Dazu zählt zum Beispiel Divi von Elegant Themes*.

Oder du nutzt einen visuellen Builder, wie zum Beispiel Elementor, mit dem du ebenfalls die mobile Version problemlos anpassen kannst.

5. Vermeide den 404 Fehler auf deiner Website.

Die 404 Seite kennt jeder: Du gibst eine falsche URL ein, also eine Unterseite deines Webauftritts, die es gar nicht gibt und schon landest du auf der 404.

Egal wie lustig du diese Seite gestaltest, die Besucher*innen nervt es trotzdem, wenn solche Fehler häufiger auftreten.

Die Lösung:

Aktualisiere deine Website und untersuche sie regelmäßig auf tote Links. Dabei kann dir zum Beispiel das Plugin Broken Link Checker helfen.

6. Du hast keine SSL Verschlüsselung.

Schon bevor die DSGVO 2018 in Kraft getreten ist, war Sicherheit der übermittelten Daten ein wichtiger Punkt, um den du dich kümmern solltest.

Mittlerweile gibt es keine Ausreden mehr: Du musst dafür Sorge tragen, dass die personenbezogenen Daten deiner Leser*inner so gut geschützt sind wie möglich.

Eine SSL Verschlüsselung deiner Website ist daher Pflicht. Du erkennst das an dem kleinen Schloss Symbol in der URL-Leiste deines Browsers.

Die Lösung:

SSL Verschlüsselungen werden von allen Hostern angeboten, müssen aber manchmal gesondert beauftragt werden. Wende dich also an den Hoster deiner Website.

7. Deine Texte überzeugen nicht.

Jede Website braucht Content. Startseite, ein über dich Text, deine Angebotsseiten, ein Blog – auf jeder dieser Unterseiten möchte deine Kundschaft mehr erfahren. Das soll aber kurz und schmerzlos passieren, im besten Fall noch etwas unterhalten.

Die Lösung:

Prüfe deine Texte und identifiziere Verbesserungsbedarf. Wenn du selbst keine Zeit und Lust hast, deine Texte zu optimieren, kannst du das auch an einen Texter auslagern. Wie du einen Profi findest, der zu dir passt, verrate ich dir in meinem Blogbeitrag „In 6 Schritten einen passenden SEO-Texter finden“.

 

8. Dein Design erinnert an einen Pizza Flyer.

Hey, ich mag meine Pizzeria und mittlerweile habe ich mich an den „Charme“ der Bestellkarte gewöhnt. Aber ich rate dir trotzdem dazu, ein modernes Design für deine Website zu benutzen. Die Farben müssen zu dir passen, die Schriften müssen gut lesbar sein und der Aufbau muss Lust auf mehr machen.

Die Lösung:

Schaue dir deinen Webauftritt kritisch an und frage auch in deinem Umfeld nach, was gefällt – und was nicht. Sollte dein gewähltes Theme zu starr sein und du die Änderungen nicht einfach umsetzen können, dann wird es Zeit, über einen Relaunch deiner Website nachzudenken.

9. Du hast kein Konzept für den Aufbau.

Das Projekt „eigene Website“ kann ganz schnell überfordern. Am Anfang hast du noch richtig Spaß dabei, die unterschiedlichen Beispiele anzusehen oder die Sachen zu notieren, die du auch umsetzen möchtest.

Wenn du dir aber kein richtiges Konzept zugrunde legst, wirst du bei der Erstellung schnell den Überblick verlieren.

Die Lösung:

Hinsetzen und Hausaufgaben machen. Plane jede einzelne Unterseite deines Webauftritts. Danach kannst du in aller Ruhe die benötigten Inhalte erstellen und erst zum Schluss machst du dich an die Umsetzung. Weitere Tipps für die Planung deiner Website findest du hier.

10. Deine Inhalte sind nicht aktuell.

Jedes Angebot ändert sich. Auch deins. Dein Content muss daher genau das bieten, was deine Kundschaft bei dir bekommt.

Die Lösung:

Überprüfe regelmäßig, ob dein Angebot, deine Infos und deine Blogbeiträge noch aktuell sind und passe sie gegebenenfalls an.

11. Überprüfe deine Datenschutzerklärung.

Ja, auch rechtlich ändert sich so einiges, was für dich als Website Betreiber wichtig ist. Deine Datenschutzerklärung muss daher up to date sein, damit du nicht abgemahnt werden kannst.

Die Lösung:

Abonniere Websites, die sich mit Internetrecht beschäftigen, um immer auf dem Laufenden zu bleiben und passe deine Datenschutzerklärung bei Bedarf an. Nervig, aber nötig!

12. Du stellst dich nicht richtig vor.

Natürlich soll es auf deiner Website nicht in erster Linie um dich gehen, sondern um die Lösung, die du in Form einer Dienstleistung oder eines Produkts deiner Kundschaft anbietest.

Trotzdem möchten dich dein*e Leser*innen kennenlernen. Dafür sollten sie nicht lange suchen müssen.

Die Lösung:

Schreibe eine unterhaltsame und informative „Über mich“ Seite und stelle dich deiner potenziellen Kundschaft vor. Ganz wichtig: Nenne auch deinen Namen. Füge zusätzlich unterschiedliche Kontaktmöglichkeiten auf deiner Website hinzu. Das können sowohl Kontaktformulare sein, als auch die Verlinkung zu deinen Profilen bei Social Media.

13. Deine Seite baut sich zu langsam auf.

Durchschnittliche Nutzer*innen des Internets haben vor allem einen großen Mangel an einer Sache: Zeit. Niemand wartet geduldig vor dem Computer, bis sich deine Seite mit all ihren Texten und Bildern endlich aufgebaut hat. Schnelle Ladezeiten sind daher in Muss. Auch Google ist übrigens dieser Meinung.

Die Lösung:

In den meisten Fällen liegen langsame Ladezeiten entweder an zu großen Medien oder zu vielen Plugins. Überprüfe beides. Die Bilder kannst du zum Beispiel mit dem Plugins Imsanity verkleinern. Die Plugins solltest du regelmäßig checken und immer hinterfragen, ob du sie auch wirklich brauchst.

14. Du akzeptierst keine zweite Meinung.

Ein Blick von einer unbeteiligten Person auf deine Website kann Probleme und Fehler aufzeigen, die dir selbst nicht auffallen.

Die Lösung:

Frage Freunde und Familie nach Unterstützung. Hast du ein wenig Geld übrig, lohnt sich auch ein professioneller Check.

15. Du hast keinen klaren Call To Action.

Deine Besucher*innen wollen auf deiner Website geführt werden. Du musst auf jeder Unterseite klarstellen, was als Nächstes zu tun ist. Dich kontaktieren? Dich buchen? Dein Produkt kaufen?

Die Lösung:

Prüfe deine Unterseiten auf Call To Actions und füge welche bei, wenn sie fehlen.

16. Du kontrollierst nicht, woher dein Traffic kommt.

Wie ich schon am Anfang bemerkt habe: Deine Website ist nie fertig. Es gibt immer Stellen, die du noch verbessern kannst. Dabei ist die Analyse deiner Besucher*innen der beste Weg, um diese Punkte zu identifizieren.

Die Lösung:

Beschäftige dich mit deinen Zahlen und nutze Google Analytics oder ein anderes Tool, um mehr über deine Besucher*innen herauszufinden. Woher kommt dein Traffic? Wie lange bleiben die Leser*innen auf den einzelnen Unterseiten? An welcher Stelle verlassen sie deine Website wieder? So kannst du deine Inhalte kontinuierlich verbessern und dein Angebot optimieren.

Website Fehler minimieren

Du kannst die oben beschriebenen Fehler leicht korrigieren. Speichere dir meinen Beitrag ab und prüfe alle paar Monate, ob es Punkte gibt, die du angehen solltest.

So verbesserst du deinen Webauftritt und sorgst dafür, dass dich deine Wunschkunden finden und direkt von deinem Angebot überzeugt sind.

Welche Website Fehler hast du in letzter Zeit gefunden, die ich in meinen Beitrag aufnehmen sollte?

Das könnte dir auch gefallen…

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.