Meine 9 allerbesten (und erprobten) Tipps für die Arbeit im Home Office

Ein kleiner Hinweis: Meine Texte können Werbe-Links zu Produkten (erkennst Du am * hinter dem Link) enthalten, die ich nutze und liebe. Ich werde nicht dafür bezahlt, sie einzubinden. Es handelt sich bloß um eine ehrliche Empfehlung.

Home Office – liebst du es oder hasst du es? Die Arbeit in den eigenen vier Wänden kann eine ganz schöne Herausforderung werden. Ich zeige dir daher meine neun allerbesten Tipps, wie ich jeden Tag ziemlich produktiv bin – und mich selten ablenken lasse.

Home Office – eine Hassliebe?

Das liebe Home Office. Während die einen davon schwärmen und sich keinen anderen Arbeitsort mehr vorstellen können, ist es für andere eine echte Herausforderung.

Kann ich verstehen. Daheim lauern schließlich unzählige Ablenkungen. Aus meinen Tagen im Büro weiß ich: Auch dort gibt es jede Menge Möglichkeiten, nicht zu arbeiten. Aber ab und zu kommt eben doch der Chef vorbei und deine Kollegen sehen dich. Da bleibst du eher am Computer sitzen.

Doch Zuhause ist das eine ganz andere Sache. Ich selbst bin heute auch deutlich länger im Bett geblieben als geplant. Kontrolliert keiner, wann ich letztendlich am Schreibtisch sitze.

Also ja, Home Office ist eben nicht für jeden etwas. Es braucht eine Portion Disziplin gepaart mit gutem Zeitmanagement, damit du im Büro daheim nicht untergehst und trotzdem produktiv arbeiten kannst.

Ich gestehe: Ich LIEBE es! Ich will wirklich nie wieder woanders arbeiten. Aber ich musste auch erst Routinen und Abläufe entwickeln, um nicht in meinen Aufgaben zu versinken, keinen Deadline-Stress zu haben und auch richtig Feierabend machen zu können.

Daher verrate ich dir heute meine neun besten und geprüften Tipps für das Home Office.

9 Tipps für das Home Office

Arbeiten im Home Office kann hervorragend funktionieren, wenn du dich darauf einlässt und bewusst deinen Arbeitstag strukturierst. Diese neun Tipps können helfen:

1. Die passende Arbeitszeit finden

Ganz ehrlich, nicht jeder kann um 8 Uhr (oder früher) am Schreibtisch sitzen und 100 % geben. Diesen Vorteil kannst du im Home Office für dich nutzen.

Teste, wann du am produktivsten arbeitest und wann dir deine Aufgaben besonders leicht von der Hand gehen. Ich gehöre tatsächlich zu den frühen Vögeln. Vor allem Texte schreibe ich ausschließlich morgens oder am Vormittag, wenn mein Hirn noch frisch und ausgeruht ist.

Aber das kann bei dir ganz anders sein – und das ist auch völlig okay!

Wenn du selbstständig arbeitest, kannst du deine Arbeitszeiten völlig frei wählen. Kreativitätsschub um 22 Uhr? Kein Ding!

Solltest du angestellt sein und im Home Office arbeiten, dann kann das mitunter ein wenig tricky sein. Aber auch da kannst du mit deinen Kollegen kommunizieren, ab wann du am besten zu erreichen bist und wann du definitiv nicht reagieren wirst, weil es deine Fokusarbeitszeit ist.

2. Tipps für das Home Office: Benachrichtigungen deaktivieren

Das E-Mail Symbol ploppt ständig auf, dein Handy vibriert neben dir. Nichts bringt dich so aus der Konzentration, wie diese kleinen, fiesen Ablenkungen.

Wichtigste Regel: Du musst nicht die ganze Zeit erreichbar sein und sofort antworten.

Ganz selten sind vor allem eintrudelnde E-Mails so dringend, dass sie deine umgehende Aufmerksamkeit fordern.

Wenn dich deine Kollegen erreichen müssen, kannst du ebenfalls klare Zeiten kommunizieren, in denen du antwortest und wann deine Phasen sind, in denen störungsfrei gearbeitet wird.

3. Entwickele Routinen, die du dir passen

Genauso wie du entscheidest, wann dein Arbeitstag beginnt, entscheidest du auch, wie er startet. Mit Routinen sendest du ein klares Signal an dein Hirn: Jetzt legen wir los!

Das kann eine Playlist sein, die du immer abspielst (mein persönlicher Favorit). Oder eine Runde Sport, bevor du am Schreibtisch sitzt. Vielleicht ist auch Spaziergang um den Block mit dem Kaffee in der Hand eine gute Alternative für dich?

4. Ein Arbeitsplatz, der dir gefällt

Egal, ob du das kreative Chaos brauchst oder lieber einen minimalistischen Schreibtisch, auf dem nichts steht außer deinem Computer. Schaffe dir einen Arbeitsplatz, der dir richtig gut gefällt.

Mein Tipp: Am besten hast du die Dinge neben dir liegen, die dir beim Arbeiten helfen.

Ich habe zum Beispiel neben meinem Notizbuch und meinen Stiften auch einen kleinen Diffusor auf meinem Schreibtisch stehen, denn ich liebe sowohl den Dampf als auch den schönen Duft. Hat zwar nichts mit meiner Arbeit zu tun, tut mir aber gut und hilft mir, in den richtigen Workmode zu kommen.

5. Wichtiger Tipp im Home Office: Beziehe dein Umfeld mit ein

Nicht jede*r hat den Luxus, ein eigenes Arbeitszimmer zu haben, in dem in Ruhe gearbeitet werden kann. Vielleicht bist du in einer Beziehung, lebst in einer WG oder hast schon Kinder, die ebenfalls Zuhause sind.

Um in Ruhe arbeiten zu können, solltest du alle Personen in deinem Haushalt darüber informieren, wann du in der Regel arbeitest und nicht gestört werden willst. Ja, du bist zwar daheim, aber eigentlich eben nicht.

Du kannst auch bestimmte Signale vereinbaren, die aufzeigen, ob eine kurze Störung im Arbeitszimmer erlaubt ist, oder ob du gerade einen wichtigen Videocall hast.

Ich verwende Kopfhörer, obwohl ich nicht immer Musik höre. Es ist aber ein klares Zeichen, dass ich im Moment nicht angesprochen werden will.

Es hat zwar einige Zeit gedauert, bis mein Freund das akzeptiert hat. Mittlerweile funktioniert es jedoch tadellos. Also nur Geduld!

6. Planen deinen nächsten Tag

Nichts bremst deine Produktivität mehr aus, als wenn du völlig planlos vor dem Computer sitzt und nicht weißt, welche Aufgaben dich heute erwarten.

Dabei nimmt die Aufgabenplanung für den nächsten Tag gar nicht viel Zeit in Anspruch.

Ich organisiere meine ToDos in Trello. Das ist ein Online Tool, mit dem du besseren Überblick über deine Aufgaben behalten kannst. Jeden Abend prüfe ich, welche Tätigkeiten ich am nächsten Tag erledigen muss und schiebe sie an den Anfang meiner Liste. So sehe ich auf einen Blick, was heute ansteht.

Du kannst natürlich auch einen Kalender oder ein Notizbuch dafür verwenden, aber plane deine Arbeitstage.

7. Feierabend ist Feierabend

Vor allem als Selbstständige*r im Home Office ist Feierabend nicht immer klar definiert. Ich will aber nicht „selbst und ständig“ arbeiten, daher achte ich besonders darauf, meinen Arbeitstag bewusst abzuschließen.

Dazu gehört: Alle offenen Tabs schließen (hey, das können manchmal ganz schön viele sein!), den kommenden Arbeitstag planen (siehe Punkt 6), meinen Schreibtisch einigermaßen aufräumen (vor allem Teetassen und Müslischalen) und Computer ausschalten.

Mittlerweile ist diese Routine so wichtig, dass ohne diese Abläufe mein Tag irgendwie nicht abgeschlossen ist. Wenn ich zum Beispiel relativ spontan losmuss, dann fühlt sich der Tag ohne diese Abläufe in meinem Kopf nicht fertig an.

8. Pausen planen

Pausen sind auch so eine Sache. Oft vergessen wir sie einfach.

Fun fact: Wäre mir als Angestellte im Büro nie passiert!

Zu Beginn meiner Selbstständigkeit hatte ich aber damit ganz schön zu kämpfen. Nicht, weil ich keinen Hunger hatte. Sondern ich wollte so viel wie möglich erledigen, um danach „in Ruhe“ Pause machen zu können.

Wenn ich aber alle meine ToDos ohne Unterbrechung abarbeite, dann ist Feierabend und keine Pause.

Daher steht in meinem Kalender dick und fett das Wort „Pause“ drin, an der nicht mehr gerüttelt wird. Ich kann sie sicher ein bisschen nach vorne oder nach hinten verschieben, aber ich lasse sie auf keinen Fall mehr ausfallen.

9. Letzter Tipps für das Home Office: Suche Kontakt zu anderen

Home Office schön und gut, aber ganz ohne Kontakte zu anderen ist es nach einiger Zeit halt doch mau.

Mit einigen Kunden arbeite ich so lange und so eng zusammen, dass sich eine freundschaftliche Basis entwickelt hat. Zur Kommunikation nutzen wir Slack – ähnlich wie Skype oder Microsoft Teams – und es gibt immer bewusst einen privaten Channel.

Dort tauschen wir uns über Problemchen aus oder quatschen auch mal über Bücher, die wir lesen oder Sportkurse, die wir machen.

Doch natürlich geht das nicht mit jedem und vielleicht willst du keine so enge Bindung mit deinen Kunden. Dann suche bewusst Kontakt zu Freunden und Familie.

Ich habe zum Beispiel eine Freundin, die ebenfalls im Home Office sitzt. Ich weiß, ich kann ihr jederzeit schreiben und wenn sie nicht gerade in der Fokusphase ist, antwortet sie auch. Schließlich schleicht kein Chef durch die Büros und kontrolliert seine Mitarbeiter.

Auch meine Schwester kann ich jederzeit kontaktieren. Wie sie das mit ihrem Chef regelt, ist mir jedoch ein Rätsel.

Mehr Tipps für das Arbeiten im Home Office?

Ich hatte am Anfang ebenfalls meine Probleme, fokussiert am Schreibtisch zu sitzen, während um mich herum lauter Ablenkungen waren. Vor allem während meiner 15 Monate auf Asienreise war das immer wieder eine besondere Herausforderung.

Mittlerweile habe ich gewissen Routinen jedoch so verfestigt, dass ich so ziemlich überall und jederzeit ins produktive Arbeiten komme. Home Office gegen Büroarbeitsplatz eintauschen? Auf keinen Fall!

Hast du noch weitere Tipps, wie du deine Arbeit im Home Office optimierst? Dann verrate sie mir!

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