Kostenlose Keyword Tools: Suchbegriffe finden leicht gemacht

Ein kleiner Hinweis: Meine Texte können Werbe-Links zu Produkten (erkennst Du am * hinter dem Link) enthalten, die ich nutze und liebe. Ich werde nicht dafür bezahlt, sie einzubinden. Es handelt sich bloß um eine ehrliche Empfehlung.

SEO ist wichtig. Daher musst du immer erst Keywords recherchieren, bevor du mit der Contentproduktion starten kannst. Kostenlose Keyword Tools helfen dir dabei. Ich stelle dir vier mögliche Varianten vor und verrate dir auch, warum du auf Keyphrasen statt einzelner Worte setzen solltest.

Keywords vs. Keyphrasen

Bevor ich dir verrate, mit welchen Keyword Tools du passende Suchbegriffe recherchieren kannst, ohne dafür deine Kreditkarte holen zu müssen, klären wir den wichtigen Unterschied zwischen Keywords und Keyphrasen.

Ein Keyword ist genau das: Ein Wort. Zum Beispiel: Rollschuhe. Eis. Nagellack.

Gibst du einzelne Worte in die Suchleiste bei Google ein, dann ist deine Absicht, also deine Suchintension, nicht klar. Die Suchmaschine tut sich extrem schwer damit, dir passende Ergebnisse zu zeigen.

Was willst du mit Rollschuhen? Kaufen, laufen lernen, deiner Nichte schenken?

Bei der Auswahl der Suchergebnisse geht Google daher einfach von der Absicht aus, die die meisten mit dem Keyword haben. Im Falle von Rollschuhen ist das wohl „kaufen“, denn du bekommst lauter Shopping-Möglichkeiten angezeigt.

Optimierst du also einen Beitrag auf das Wort „Rollschuhe“, dann sind deine Chancen, an prominenter Stelle in den Suchergebnissen zu erscheinen, extrem schlecht. Auch, wenn du sie in deinem Shop verkaufst, denn gegen riesige Versandhändler mit millionenschweren Werbebudget kommt kaum einer organisch an.

Das führt uns zum nächsten Punk: den Keyphrasen.

Auch das ist ziemlich selbsterklärend. Phrasen sind Wortkombinationen. Zum Beispiel: Rollschuhe kaufen. Eis selbst machen. Nagellack auftragen.

Verwendest du solche Keyphrasen bei deiner Suche im WWW, kann Google dir schon viel treffendere Suchergebnisse liefern.

Daher gilt für deine Beiträge: Auf Keyphrasen optimieren, denn so bietest du auf eine konkrete Suchanfrage die hoffentlich beste Antwort.

Ein Problem bleibt aber. Auch bei Keyphrase sind deine Mitbewerber – vor allem die großen – gut vertreten. Es wird also nicht unbedingt leichter, eine gute Platzierung zu erreichen und damit sichtbarer zu werden.

Keyphrasen: So spezifisch wie möglich wählen

Bevor du also Keyphrasen über die gleich vorgestellten Tools suchst, steht erst einmal ein bisschen Denkarbeit an.

Wie kannst du das Thema, über das du schreiben willst, so spezifisch wie möglich gestalten.

Bleiben wir beim Beispiel „Rollschuhe kaufen“.

Wie wäre es lieber mit „Rollschuhe für Mädchen / Jungs kaufen“. 

Oder noch besser: „Tipps für den Rollschuh Kauf.“ „Was du beim Kauf deiner Rollschuhe beachten musst.“

Oder: „Wie du die passende Größe für deine Rollschuhe findest“.

Und schon fließen die Ideen.

Wenn du mit deinem Blog sichtbarer werden willst, dann musst du nischige Themen und damit Keyphrasen finden. Natürlich suchen danach deutlich weniger Menschen im Internet. Aber was bringt es dir, wenn die Keyphrase zwar 2000 Mal im Monat gesucht wird, du aber nie in den Suchergebnissen erscheinst? Richtig. Gar nichts.

Suchen nur 120 Menschen danach und davon landen 40 oder mehr auf deinem Beitrag, dann sieht das doch schon ganz gut aus.

Kostenlose Keyword Tools helfen bei der Ideenfindung

Je mehr Beiträge du schreibst und je öfter du dich mit Keywords und Keyphrasen beschäftigst, desto einfacher fällt es dir auch, auf unterschiedlichen Ideen zu kommen.

Keyword Tools helfen aber genau dabei: Du gibst ein Keyword oder eine Keyphrase ein und das Tool spuckt dir weitere Vorschläge dafür aus.

Ich arbeite mit dem KWFinder und möchte es auch nie wieder missen. Aber der Preis ist happig und für den Einzelunternehmer, der für sich Blogbeiträge schreiben will, eher nicht rentabel.

KWFinder bietet eine 10-tägige Probephase an, reinschnuppern kannst du also auf jeden Fall.

Aber es gibt zum Glück noch ein paar Möglichkeiten, die dir vor allem als Anfänger völlig ausreichen.

Fangen wir an:

Google Suggest

Google selbst kann dir zu fast jedem Thema anzeigen, wonach Besucher suchen.

Gib dazu einfach in der Suchleiste deinen Suchbegriff oder deine Keyphrase ein und automatisch öffnet sich ein Dropdown Menü mit Vorschlägen.

Entscheide dich für einen Begriff und bestätige deine Suche. Anschließend kannst du bis zum Ende der Seite scrollen, um noch weitere Sucheingaben zu sehen.

Der Vorteil: Du siehst direkt, was deine Mitbewerber zu diesem Thema schon geschrieben haben und kannst ein wenig spionieren.

Answer the public

Ein weiteres kostenloses Keyword Tool, das vor allem für deine Ideenfindung super geeignet ist. Leider sind in der free Version nur zwei Suchanfragen pro Tag erlaubt. Aber das hilft auf jeden Fall weiter und wenn du deine Beiträge sorgfältig planst, kannst du am nächsten Tag eine weitere Suche starten.

Du solltest dir also auf jeden Fall im Vorfeld dein Keyword genau überlegen, um keine Suchanfrage zu „verschwenden“.

Answer the public zeigt dir in Sekundenschnelle an, welche Keyphrase mit deinem Keyword gesucht werden.

Wichtig: Du musst das Land und die Sprache richtig einstellen, um passende Ergebnisse zu erhalten. Lass‘ dich bloß nicht vom nervigen Typ im Hintergrund ablenken!

Ubersuggest

Dieses Tool funktioniert ähnlich wie der KWFinder, ist daher also eine sehr wertvolle Ressource für deine Vorbereitung. Leider sind auch hier die Suchanfragen in der kostenlosen Version von Ubersuggest auf zwei beschränkt.

Meldest du dich jedoch mit einer Google-Adresse an, dann kannst du das Tool weiter nutzen. Zusätzlich zu Keyword Vorschlägen siehst du weitere Daten, wie das Suchvolumen und die SEO Difficulty (SD).

Das Suchvolumen zeigt an, wie oft nach diesem Begriff im Schnitt pro Monat gesucht wird.

Die Diffuculty zeigt dir an, wie schwierig es ist, für ein Keyword gut zu ranken. Je höher die Zahl, desto schwieriger wird es.

Merke dir: Die Zahl sollte auf jeden Fall im grünen Bereich liegen. Eine Garantie, dass du auf der ersten Seite landest, ist das leider nicht.

Keyword Planer

Auch Google selbst hat natürlich ein Tool, was dir zumindest bei der Orientierung helfen kann: der Keyword Planer

Dazu musst du dir ein Google Ads Konto zulegen (keine Sorge, das ist kostenlos) und kannst dann über „Tools und Einstellungen“ in der oberen Menüleiste zum Keyword-Planer gelangen.

Auch hier kannst du dann deinen Suchbegriff eingeben und dir weitere Ideen inklusive Suchanfragen anzeigen lassen. Leider ist Google beschränkt, was das genaue Volumen angeht. Aber einen Trend kannst du in jedem Fall erkennen und es für deine Recherche nutzen.

Mit einem kostenlosen Keyword Tool findest du für deine Beiträge die richtigen Suchbegriffe. Am besten funktioniert ein Zusammenspiel der genannten Optionen und du solltest immer etwas Zeit in die Recherche investieren. Welche Tools benutzt du für deine Suchbegriffe, die ich noch in meiner Auflistung verwenden sollte?

Das könnte dir auch gefallen…

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.