Tutorial: Pinterest Marketing für Anfänger

Ein kleiner Hinweis: Meine Texte können Werbe-Links zu Produkten (erkennst Du am * hinter dem Link) enthalten, die ich nutze und liebe. Ich werde nicht dafür bezahlt, sie einzubinden. Es handelt sich bloß um eine ehrliche Empfehlung.

Pinterest Marketing ist eine extrem gute Methode, um deine Reichweite zu steigern und die Besucherzahlen auf deiner Website zu erhöhen. Doch wie funktioniert Pinterest, welche Basics musst du kennen und was gilt es als Unternehmen zu beachten? Diese und noch weitere Fragen beantworte ich in meinem ausführlichen Tutorial.

Was ist Pinterest?

Auf den ersten Blick sieht Pinterest für Unerfahrene ein bisschen kompliziert aus. Auf deiner Startseite erscheinen viele bunte Bildchen und das Menü ist auch nicht unbedingt selbsterklärend.

Dabei ist Pinterest eigentlich nichts anderes als eine riesige online Pinnwand. Auf dieser Pinnwand kannst du alle wichtigen Informationen sammeln, an die du dich erinnern oder die du zu einem späteren Zeitpunkt nutzen willst.

Vielleicht nutzt du zu Hause dafür deinen Kühlschrank und dort sammelst du Rezepte, Termine und andere mehr oder weniger wichtige und nützliche Schnipsel.

Genau das, was diese Kühlschranktür offline ist, ist Pinterest online.

Zu Beginn hat sich Pinterest nur an private User gerichtet. Kochrezepte, Katzenpflege, DIY – mit was auch immer du dich in deiner Freizeit beschäftigt hast, auf Pinterest hast du dazu sicher etwas gefunden.

Mittlerweile ist es auch für Unternehmen ein wichtiger Kanal geworden, um Traffic auf die eigene Website zu bringen. Daher findest du immer mehr Pins zu Business-Themen: Online-Marketing, Persönlichkeitsentwicklung, Coaching – es gibt kaum ein Thema, dass du dort nicht findest.

Wichtiger Hinweis: Pinterest ist kein Social Media Kanal und funktioniert auch völlig anders.

Facebook, Instagram, TikTok, eins haben alle gemeinsam: Jeder Post ist enorm kurzlebig. Dein Beitrag wird je nach Reichweite mal mehr und mal weniger Menschen angezeigt. Meistens forderst du deine User zu einer Handlung auf, einem Kommentar oder einem „like“. Je mehr deine Besucher*innen mit deinem Post interagieren, desto mehr Reichweite bekommst du.

Pinterest hingegen funktioniert wie eine Suchmaschine. Deine Pinbeschreibungen brauchen Keywords. Je besser du die triffst, desto eher zeigt Pinterest deine Inhalte auch an.

Zwar kannst du auf Pinterest auch deinen Lieblingsaccounts folgen, aber die Follower-Zahl ist recht uninteressant. Kommentare sind ebenfalls möglich, aber die wenigsten User nutzen diese Funktion und für den Erfolg deines Pinterest Marketings ist das nicht relevant.

 

 

So funktioniert Pinterest

Um mit Pinterest Marketing Besucher*innen auf deine Webseite zu lenken, musst du zunächst den Aufbau und die Funktionsweise verstehen.

Pinterest setzt sich zusammen aus:

  • Account
  • Homefeed
  • Boards (mit Beschreibung)
  • Pins (mit Beschreibung).

Auf deinem Account kannst du verschiedene Pinnwände erstellen, die Boards genannt werden.

Du kannst dir deinen Account also als große, leere Wand vorstellen. Auf diese Wand hängst du nun einige Pinnwände. Auf diese Pinnwände hängst du kleine Schnipsel, die du gefunden hast und die du thematisch sortierst.

Du hast zum Beispiel eine Pinnwand für Kleidung, die du schön findest. Oder für Kochrezepte, die du ausprobieren willst. Oder mit Reisezielen, die für deinen nächsten Urlaub infrage kommen.

Somit legst du mit der Zeit eine große Sammlung an Informationen an, auf die du jederzeit zugreifen kannst, wenn dich eins der Themen näher beschäftigt.

Diese Schnipsel, die du an deine Boards pinnst, nennt man übrigens Pin.

Möchte ein User von Pinterest mehr über ein Thema auf dem Pin erfahren, klickt die Person einfach darauf und wird automatisch zur entsprechenden Website weitergeleitet, auf der diese Information in voller Länge zu finden sind.

Meistens sind das Blogbeiträge oder Produkte, je nach Suchintension.

Und voilà, schon hast du einen weiteren Klick auf deiner Website.

Deinen Homefeed kannst du dir als dein unendliches Magazin vorstellen, aus dem du sonst deine Schnipsel geschnitten hast, um sie dir an deine Pinnwand im Zimmer zu hängen.

Die Vorteile:

  • Der Homefeed endet nie.
  • Du kannst über die Suchleiste nach Themen suchen und bekommst dann nur passende Pins angezeigt.
  • Je öfter du Pinterest für bestimmte Themen nutzt, desto eher passen sich auch die Inhalte deines Homefeeds an und du bekommst schon auf den ersten Blick fast ausschließlich Infos, die dich interessieren.

 

Pinterest Marketing Basics

Um mit Pinterest Marketing deinen Traffic auf der Website zu steigern, musst du die Basics verstehen, um diesen Kanal strategisch nutzen zu können.

 

Dein Profil + Account

In deinem Profil kannst du zunächst deine wichtigsten Informationen erfassen.

Dazu gehören:

  • dein Account-Name
  • deine Profilbeschreibung.

Wähle für beides kurze und knackige Formulierungen, die keinen Zweifel daran lassen, um was es bei dir geht.

Ein gutes Beispiel ist das hier:

Oder dieses hier:

Wichtig: Verwende bereits in deiner Profilbeschreibung relevante Keywords. Wie du die bei Pinterest findest, zeige ich dir weiter unten im Beitrag.

Nun musst du in deinen Einstellungen zusätzlich deine Website verifizieren. Damit beweist du, dass du der/die Inhaber*in bist. Dazu hinterlegst du den bei Pinterest angezeigten HTML-Tag im Head Bereich deiner Website (falls du das bei deinem Theme nicht auf Anhieb findest, kannst du auch das Plugin „Insert Headers and Footers“ verwenden).

Du kannst den Code jedoch auch über dein SEO-Tool einfügen, wie zum Beispiel All in One SEO.

Zum Schluss hinterlegst du noch deine E-Mail-Adresse und kannst dann direkt dein privates Konto in ein Unternehmenskonto umwandeln. Damit bekommst du Zugriff auf weitere Pinterest-Funktionen, wie bezahlte Pins und die Analytics, also eine Statistik deiner Pinterest Aktivitäten.

Mit diesen Einstellungen ist nun auch dein Account fertig, der deine leere Wand ist, auf der du nun deine Boards erstellen kannst.

 

Die richtigen Boards für dein Pinterest-Marketing

Jetzt solltest du überlegen, welche Themenschwerpunkte zu dir passen und dementsprechend deine Boards erstellen und benennen.

Für den Anfang reichen drei bis fünf Boards. Mit ein bisschen Erfahrung werden dir Ideen für weitere Themencluster kommen, für die du dann jederzeit weitere Boards erstellen kannst.

Solltest du noch keine Boards haben, zeigt dir Pinterest einen Platzhalter an, um deine erste Pinnwand zu erstellen. Ansonsten gehst du einfach auf das Pluszeichen auf der rechten Seite und wählst „Pinnwand erstellen aus“.

Tipps für deine ersten Boards:

  • Erstelle ein Board, auf das du ausschließlich Pins zu deinen eigenen Inhalten sammelst. Also zu deinen Blogbeiträgen, Freebies, Ratgebern, deinem Angebot und so weiter.
  • Erstelle Boards, die sich mit deinen einzelnen Unterthemen beschäftigen. Bei einer Hochzeitsfotografin sind das unter anderem „Freie Trauungen“, „Gartenhochzeit“ oder „Bohohochzeit“.
  • Jedes Board benötigt einen Titel und eine knackige Beschreibung mit jeweils relevanten Keywords, die das Thema der Pinnwand beschreiben. Dazu kannst du dir auch ein paar Beispiele deiner Mitbewerber anschauen, um ein bisschen Inspiration zu bekommen.
  • Erstelle Boardcover. Das ist jeweils ein Bild, dass in der Pinnwandübersicht angezeigt wird. Das ist zwar nicht unbedingt notwendig, aber es sieht einheitlicher und professioneller aus, wenn du deine wichtigsten Boards mit einem entsprechenden Cover versiehst.

    Dazu lädst du das Boardcover einfach als Pin hoch und ordnest es dem entsprechenden Board zu (wie du Pins hochlädst, erkläre ich im nächsten Abschnitt). Dann wählst du die Pinnwand aus, klickst neben dem Titel auf die drei Punkte und gehst auf „Bearbeiten“. Nun kannst unter „Pinnwand-Cover“ das vorher erstellte Bild auswählen.

 

Deine Pins

Endlich kommen wir zum eigentlichen Herzstück von Pinterest: deinen Pins.

Wenn es dein Budget erlaubt, dann kannst du eine*n Designer*in engagieren, um richtig schicke und individuelle Vorlagen zu erhalten, mit denen du weiterarbeiten kannst.

Aber das muss zu Beginn nicht unbedingt sein, denn es gibt ein richtig tolles (und kostenfreies) Tool, mit dem du auch ohne Design-Studium schöne Pins erstellen kannst: Canva.

In Canva hast du zahlreiche Pin-Vorlagen, die du mit deinen Farben und Schriften individualisieren kannst. Ich empfehle dir auch kleine Änderungen am Design zu machen, damit du dich noch etwas mehr von anderen Pins abhebst. Schließlich nutzen wirkliche viele Pinterest-User Canva und du möchtest nicht, dass dein Design genauso aussieht wie von jemand anderem.

Die optimale Größe von 1000 x 1500px haben diese Vorlagen bereits und du kannst nun in Sekundenschnelle Bilder hochladen und deine Titel anpassen.

Meine Tipps:

  • Arbeite mit schönen Bildern. Pinterest ist in erster Linie eine visuelle Suchmaschine.
  • Verwende keine arg verschnörkelte Schrift und achte darauf, dass deine Pins in jeder Größe gut lesbar sind (vor allem mobil).

Auch jeder Pin braucht eine Beschreibung, die wichtige Keywords enthält und den User zum Weiterklicken animiert. Daher ist eine Keyword-Recherche für dein Thema ein absolutes Pflichtprogramm, wenn du mit Pinterest-Marketing erfolgreich sein willst.

Einen Pin hochzuladen, ist ebenfalls total einfach:

  • In der Menüleiste auf „Erstellen“, dann auf „Pin erstellen“ klicken.
  • Bild über das Pfeilsymbol hochladen
  • Titel ausfüllen.
  • Beschreibung ausfüllen.
  • URL einfügen.
  • Board auswählen.
  • Speichern.

Pinterest Marketing: SEO

Wie schon zu Beginn des Artikels erwähnt: Pinterest funktioniert nicht wie ein Social Media Kanal, sondern wie eine Suchmaschine.

Daher braucht jeder Pin eine kurze Beschreibung, indem du dem User verrätst, welche Informationen zu seiner Suchanfrage sie oder er auf deiner Website findet.

Damit aber auch Pinterest weiß, welche Informationen sich auf deinem Pin befinden, musst du bei der Beschreibung mit relevanten Keywords arbeiten.

Der Vorteil: Anders als bei einem Blogbeitrag, den du lediglich für ein Keyword optimierst, kannst du bei den Pinbeschreibung auch weitere, thematisch passende Schlagwörter verwenden.

Zum Glück ist Pinterest SEO einfacher als gedacht und du brauchst auch keine weiteren Tools dazu.

Wie es funktioniert, zeige ich dir am besten an einem Beispiel.

Nehmen wir an, eine Fotografin hat einen Beitrag auf ihrem Blog zum Thema „Gartenhochzeit“. Sie gibt darin Tipps, wie du eine Gartenhochzeit planen kannst und an was du alles denken musst.

Nun will unsere Fotografin eine Pinbeschreibung dazu erstellen und herausfinden, welche Keywords relevant sein könnten.

Dazu gibt sie in der Suchleiste bei Pinterest „Gartenhochzeit“ ein. Bevor sie ihre Suchanfrage mit der Enter-Taste bestätigt, öffnet sich ein Drop-down-Menü, in dem die häufigsten Suchanfragen zu diesem Thema angezeigt werden.

Diese Suchanfragen werden von Pinterest-Usern häufig angefragt und eignen sich daher sehr gut als weitere Keywords für die Pinbeschreibung. Das notiert sich unsere Fotografin.

Nun bestätigt sie noch ihre Suche mit der Enter-Taste und es öffnet sich der Feed mit den Suchergebnissen. Oberhalb dieser Ergebnisse ist eine Leiste mit weiteren, farbig unterlegen Keywords. Diese sind zwar oft Wiederholungen des Drop-down-Menüs, aber ab und an findet sich dort auch ein weiteres Keyword, das gut zu deinem Pin passt.

Auch diese Keywords notiert sich unsere Fotografin und schon hat sie eine Liste mit relevanten Suchbegriffen, die sie für ihre Pinbeschreibung nutzen kann.

Du siehst, Pinterest SEO ist ziemlich einfach und jeder kann diese Recherche vor einer Pinbeschreibung durchführen.

 

 

3 wichtige Tipps für Pinterest Marketing für Unternehmen

Mittlerweile gehen die Inhalte auf Pinterest weit über DIY-Projekte und Urlaubsbilder hinaus. Immer mehr User suchen nach Tipps und Lösungen auf Pinterest, statt bei Google.

Das hat einen einfachen Grund: Durch die schönen Bilder sind Besucher*innen eher animiert, einen Pin anzuklicken, während die Ergebnisse in Google nur in Textform erscheinen.

Das Potenzial für Pinterest Marketing ist enorm und steigt seit Jahren kontinuierlich.

Um auf Pinterest sichtbarer zu werden und mehr Traffic auf deine Website zu lenken, habe ich folgende drei Tipps für dich:

1. Pinne regelmäßig

Einmal einen Schwung Pins zu veröffentlichen und sich dann entspannt zurücklehnen – das funktioniert leider auf Pinterest nicht.

Du musst zwar nicht ständig interagieren wie auf Social Media Kanälen, aber trotzdem täglich neue Pins veröffentlichen, um eine gute Platzierung zu erreichen.

Doch bevor du jetzt genervt abwinkst: Ich weiß, wir alle haben keine Zeit, täglich an Pinterest zu arbeiten. Müssen wir auch nicht, denn die Plattform hat einen offiziellen Partner, der dir diese Arbeit abnimmt: Tailwind.

Mit diesem Tool kannst du deine Pins einfach vorplanen. Für eine Woche oder auch gleich einen Monat. Tailwind veröffentlicht diese Pins dann zum festgelegten Zeitpunkt.

2. Fremdpins

Du musst zum Glück nicht jeden Tag zehn oder mehr eigene Pins designen.

Pinterest funktioniert durch Gemeinschaft. Das heißt, du kannst und sollst auch thematisch passende Pins von deinen Mitbewerber*innen verwenden, um deine Boards zu füllen und regelmäßig zu pinnen.

Damit bietest du deinen Usern noch mehr Informationen zum Topic, die du auf deiner Website eventuell gar nicht hast. Dein Mitbewerber freut sich über deinen Repin (so heißt es, wenn du einen fremden Pin auf deiner Pinnwand speicherst) und teilt auch sicher deine Inhalte zu passender Gelegenheit.

Pinterest belohnt dieses Engagement ebenfalls und du erhöhst deine Chancen auf eine höhere Sichtbarkeit.

3. Erstelle zu jedem Beitrag mehrere Pins

Vielleicht schlägst du gerade mit dem Kopf auf der Tischplatte auf. So viele Blogbeiträge und andere Inhalte hast du gar nicht, um ständig neue Pins zu liefern!

Daher: Erstelle zu jedem Beitrag mehrere Pins.

  • Pin mit dem Originaltitel des Beitrags,
  • je ein Pin zu jedem Untertitel,
  • Originaltitel beibehalten, aber anderes Bild/Design wählen,
  • gleiches Bild wie im ersten Pin, aber Titel abwandeln,
  • Zitat aus Beitrag als Titel verwenden,
  • Aufzählung aus Beitrag auf Pin verarbeiten,
  • usw.

Auch bei den Pins gilt: Je mehr du erstellt hast, desto leichter fällt es dir, mehrere Pins für den gleichen Beitrag zu erstellen.

 

Fazit

Pinterest ist ein enorm starkes Tool, mit dem du recht einfach viel Traffic auf deine Website lenken kannst.

Natürlich braucht auch dieses Marketing einige Vorbereitungen und eine gewisse Regelmäßigkeit, um das volle Potenzial zu entfalten. Aber ich garantiere dir: Wenn du meine kleine Anleitung abarbeitest, wirst du schon in wenigen Monaten erste Erfolge sehen.

 

Hast du noch weitere Fragen zu Pinterest Marketing? Vielleicht findest du die Antwort in den häufig gestellten Fragen weiter unten. Wenn nicht, dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar und ich tue mein Bestes, um dich zu unterstützen.

 

FAQ zu Pinterest Marketing

1. Was kostet Pinterest?

Pinterest ist völlig kostenfrei. Anmeldung, Boards, Pins – egal, wie viel Zeit du investieren möchtest, es kommen keine Kosten auf dich zu.

Seit einiger Zeit kannst du natürlich auch auf dieser Plattform Pins als Anzeigen erstellen und gegen Geld eine bessere Platzierung erreichen.

Aber obwohl das zunehmend an Popularität gewinnt, kannst du weiterhin ganz ohne bezahlte Pins deine Reichweite erhöhen und Traffic auf deine Website lenken.

2. Wer sieht meine Pinnwände?

Jeder angemeldete User kann deine Pinnwände aufrufen und angucken. Allerdings nutzen nur wenige diese Funktion und beschränken sich auf die Suchergebnisse im Homefeed, in dem nur deine Pins und nicht deine Boards angezeigt werden.

Du kannst dir deine Boards als deine Website vorstellen und deine Pins als einzelne Blogbeiträge. Gibt ein User eine Anfrage in die Leiste einer Suchmaschine ein, erscheinen in der Regel deine Blogbeiträge und nicht deine Website. So verhält es sich auch bei Pinterest.

3. Was sind geheime Pinnwände und wozu brauche ich sie?

Du kannst geheime Boards erstellen, die außer dir niemand sehen kann. Auch die dort gespeicherten Pins erscheinen nicht im Homefeed.

Das eignet sich, wenn du Pinterest nicht nur als Marketing Kanal nutzt, sondern auch für deine privaten Interessen. Du kannst zum Beispiel Rezepte sammeln, die du ausprobieren willst oder deine Hochzeit planen.

Allerdings kannst du für dein Business ebenfalls geheime Boards erstellen, um Pins darauf zu sammeln. Diese veröffentlichst du erst, wenn dort mindestens 15 Pins zu sehen sind, da leere Boards meistens ziemlich unattraktiv aussehen.

4. Wann sollte ich pinnen?

Es gibt viele Theorien, welche die beste Uhrzeit ist, um neue Pins auf der Plattform zu veröffentlichen.

Allerdings ist die Uhrzeit im Gegensatz zu Social Media weniger wichtig, da deine Pins nicht sofort in den Suchergebnissen erscheinen.

Wichtig ist, dass du regelmäßig pinnst – und damit ist täglich gemeint.

5. Welche Zielgruppe hat Pinterest?

In den Anfängen von Pinterest war die Zielgruppe meistens weiblich und hat während der Freizeit Inspiration für das nächste DIY-Projekt gesucht.

Mittlerweile sind zwar immer noch die Mehrzahl der User weiblich, aber die sind verstärkt an unternehmerischen Themen interessiert.

Pinterest etabliert sich als klare Konkurrenz zu Google, es werden also so ziemlich alle Themen dort gesucht, wie in der Suchmaschine auch.

Von Ernährungstipps über Online-Marketing und Coaching zu praktischen Tipps und Tools für Leben und Haushalt.

Um herauszufinden, ob auch deine Zielgruppe dort vertreten ist und du Pinterest Marketing angehen solltest, kannst du einfach einige deiner Keywords in die Suchleiste eingeben und die Ergebnisse vergleichen.

6. Wie kann ich auf Pinterest nach Pinnwänden oder bestimmten Nutzern suchen?

Auch das funktioniert denkbar einfach. Dazu gibst du den Namen einer Pinnwand oder eines Nutzers in die Suchleiste ein und klickst rechts auf das kleine Pfeilsymbol neben „Deine Pins“.

Es öffnet sich ein Drop-down-Menü, aus dem du nun wählen kannst: Alle Pins, deine Pins, Videos, Nutzer, Pinnwände.

7. # vs. Keywords: Was ist wichtiger?

Auch auf Pinterest kannst du mit Hashtags arbeiten. Allerdings sind sie noch längst nicht so wichtig wie bei Instagram.

Gibst du einen Suchbegriff mit einem # davor in der Suchleiste ein, erscheinen in deinem Homefeed die neuesten Ergebnisse dazu.

Je mehr Pins aber den gleichen # benutzen, desto schneller rutschst du in den Suchergebnissen nach unten.

Es macht zwar Sinn, sie zu verwenden, aber übertreibe es nicht und verschwende auch keine unnötige Zeit mit der Suche. So wichtig sind sie nicht und auch viele User wissen gar nicht, dass man sie in der Suche verwenden kann.

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