Website Aufbau: Welche Seiten braucht dein Webauftritt?

Der Website Aufbau kann Unternehmen und Selbstständige enorm stressen. Dabei reicht gerade am Anfang ein schlanker Webauftritt mit den notwendigsten Informationen. Ich verrate dir, welche sechs Unterseiten deine Webseite haben sollte.

Website Aufbau für Anfänger

Du brauchst eine Website für dein Unternehmen und stehst jetzt vor der großen Frage: Welche Unterseiten brauche ich dafür überhaupt?

Die Antwort ist einfacher, als du glaubst.

Gerade am Anfang der Selbstständigkeit sind viele Unternehmer mit dem Aufbau der eigenen Website überfordert. Inspiration im Netz gibt es haufenweise. Aber auf den ersten Blick sieht es nach einem Mammutprojekt aus.

Startseite, Landingpages, Produktseiten, Newsletter-Anmeldungen, Blogübersicht, Kontakt, Blogbeiträge, Referenzen und noch vieles mehr. Aber relax!

Es reicht, wenn deine Website zu Beginn lediglich die Unterseiten enthält, die du unbedingt brauchst. Du stellst deinen potenziellen Kunden nur die Informationen bereit, die sie für den Kauf deines Produkts oder das Buchen deiner Dienstleistung brauchen.

In manchen Fällen reicht dafür sogar ein sogenannter One Pager. Du präsentierst dich und dein Angebot auf genau einer Seite. Mit der Zeit kannst du deinen Webauftritt ausbauen und weitere Seiten erstellen.

 

Website Aufbau: Das sind die 6 wichtigsten Unterseiten

Bevor du also weiter Inspiration suchst und deine Website imaginär immer größer wird, nenne ich dir die sechs wichtigsten Seiten, die du bei der Planung deines Website Aufbaus berücksichtigen solltest:

1. Startseite

Viele Unternehmen zerbrechen sich sehr lange den Kopf über die perfekte Startseite. Dabei ist der Aufbau recht einfach: Deine Startseite, auch Homepage genannt, enthält die Verlinkungen zu deinen wichtigsten Inhalten.

Viele Startseiten sind lang und mit unglaublich viel Text gefüllt. Doch das brauchst du in den wenigsten Fällen. Wichtiger ist es, in ansprechenden Sektionen auf den Content hinzuweisen, der wichtig ist.

Deine Startseite ist eine Art Inhaltsverzeichnis, das deinem Besucher durch deine Website navigieren soll.

Daher mein Tipp: Erstelle deine Homepage als letztes. Dann weißt du, auf welche Inhalte du verweisen kannst.

2. Produkt- oder Dienstleistung

Diese Unterseite ist dein Kernelement, denn hier stellst du dein Angebot vor. Du solltest sie also bei deinem Konzept des Website-Aufbaus priorisieren.  Achte darauf, das passende Keyword in deine Beschreibung einzubauen, damit du mit der Zeit gut über die Google-Suche gefunden wirst.

Solltest du mehr als ein Produkt oder eine Dienstleistung anbieten, dann erstelle an dieser Seite eine Übersicht deiner Leistungen.

Auf den entsprechenden Unterseiten kannst du dann spezifischer auf das jeweilige Angebot eingehen.

Doch in den meisten Fällen wird dir eine Angebotsseite für den Anfang ausreichen.

3. Über mich Seite

Vor allem für Einzelunternehmer ist es wichtig, sich den potenziellen Kunden vorzustellen. Auf dieser Unterseite kannst du Sympathie und Vertrauen aufbauen und so die Besucher von dir überzeugen.

Achte jedoch darauf, dass du nicht den Bezug zu deinem Angebot verlierst. Niemand möchte deinen kompletten Lebenslauf lesen. Erkläre lieber, warum ausgerechnet du das Problem deiner potenziellen Kunden am besten lösen kannst.

Tipps für den Website Aufbau

4. Kontakt

Wie können dich deine Besucher am besten erreichen? Deine Kontaktseite gehört daher auch zum Website Aufbau und du kannst neben einem Kontaktformular auch weitere Möglichkeiten zur Verfügung stellen. Allerdings nur, wenn du dich damit wohlfühlst und so kontaktieren werden willst.

5. Impressum & Datenschutz

Wenn man es genau nimmt, sind das zwei Seiten, die du bei deinem Website Aufbau unbedingt brauchst. Auf diesen Seiten machst du deine notwendigen Geschäftsangaben und erklärst, welche Daten du auf deiner Website von deinen Besuchern erhebst und wie sie verarbeitet werden.

Informiere dich im Vorfeld, welche Angaben du verpflichtend machen musst.

Nadine von Office Journey hat aus diesem Anlass ein ausführliches Interview mit dem Rechtsanwalt Dr. Ronald Kandelhard, einem Experten für Rechtssicherheit im Netz, geführt. Zu allen wichtigen Themen rund um eine rechtssichere Website findest du in ihrem Beitrag ausführliche Informationen.

6. 404-Seite

Die wenigsten Unternehmer machen sich Gedanken über die 404-Seite.

Zur Erklärung: Auf dieser Unterseite landen deine Besucher, wenn sie entweder eine falsche URL in der Suchleiste eingeben oder einer deiner internen Links nicht richtig funktioniert.

Viele Themes haben eine vorgefertigte 404-Seite integriert. Trotzdem lohnt es sich, diese Seite professionell zu gestalten.

Sie sollte zu deinem übrigen Design passen und kann weitere Unterstützung, wie zum Beispiel die Suchfunktion, enthalten. Damit finden deine Besucher schnell die Informationen, die sie eigentlich suchen.

 

Zwei optionale Seiten für deinen Website Aufbau

Mit den sechs genannten Unterseiten schaffst du dir einen soliden Auftritt, mit dem du deine potenziellen Kunden leicht von dir und deinem Angebot überzeugen kannst.

Möchtest du jedoch deine Expertise noch weiter stärken, empfehle ich dir zusätzlich folgende Unterseiten zu planen:

Blog

Nichts hilft dir so sehr bei deiner Sichtbarkeit im Netz wie ein gut geführter Blog. Du kannst dein Wissen rund um dein Produkt oder deine Dienstleistung beweisen, mit Tipps und Ratschlägen helfen und deine Besucher animieren, deine Website regelmäßig zu besuchen.

Allerdings ist es neben einer schönen Blogseite auch wichtig, dass du keine halben Sachen machst. Entscheidest du dich für einen Blog, dann bleib auch dabei. Zwei einsame Beiträge von vor drei Jahren wirken nicht besonders vertrauensvoll.

Ja, ein Blog bedeutet jede Menge Arbeit. Aber durch die Zusammenarbeit mit einem Texter kannst du diese Aufgabe leicht auslagern.

Referenzen

Du kannst viel über deine erfolgreichen Projekte erzählen. Mit Referenzen kannst du das jedoch beweisen. Solltest du also bereits zufriedene Kunden haben, dann zeige das auf einer entsprechenden Unterseite.

Manchmal tun sich Kunden jedoch schwer, die richtigen Worte für dein Produkt oder deine Dienstleistung zu finden. Ich rate dir: Schreibe eine kurze Bewertung vor und schicke sie deinen Kunden zur Freigabe. Auf dieser Grundlage können die entsprechenden Ansprechpartner den Text bearbeiten und ergänzen und du kommst viel schneller zu deinen Referenzen.

Du siehst, der Aufbau deiner Website muss kein riesiges Projekt werden, an dem du sechs Monate oder länger sitzt. Gehe mit einer schlanken Seite online und gewinne Kunden und Aufträge. Nach und nach kannst du deinen Webauftritt erweitern und immer wieder an dein aktuelles Angebot anpassen. 

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